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Mehr Sicher­heit für Velo­fahren­de in Birs­felden

13. Februar 2026

Mehr Sicherheit für Velofahrende:  Die Beseitigung erster Schwachstellen läuft, weitere Massnahmen sind geplant

Im April und Mai 2025 konnte die Bevölkerung in Birsfelden über das Portal www.mitwirken-birsfelden.ch auf Schwachstellen, Konfliktpunkte und Gefahrenstellen im Strassen- und Wegenetz hinweisen. Über 200 Rückmeldungen gingen ein. Diese wurden ausgewertet, priorisiert und zusammengefasst. 

Jetzt liegen Erkenntnisse und Massnahmenvorschläge zur Beseitigung von Schwachstellen vor.

Zunächst möchte sich die Gemeinde Birsfelden herzlich bei allen Personen bedanken, die sich im Rahmen der Aktion gemeldet haben. Sie alle haben zur breit abgestützten Erfassung der Schwachstellen beigetragen. 

Der Schwerpunkt der Beanstandungen betrifft Velofahrende, die oft in schwierigen Situationen auf der Haupt- und Rheinfelderstrasse unterwegs sind. Angesprochen wurden:


  • Teilweise vorhandene Velospuren: Diese sind oft unzureichend und führen zu gefährlichen Situationen.
  • Gefährliche Linienführungen: Insbesondere für Linksabbiegende stellen diese eine Gefahr dar.
  • Fehlende Vorrangregelungen an Ampeln: Dies wurde ebenfalls mehrfach bemängelt.


Zusätzlich wurde angemerkt, dass entlang der Hauptstrasse bei zahlreichen Geschäften und Dienstleistungsbetrieben Abstellanlagen für Velos fehlen.

 
All diese Bedenken sind der Gemeinde ebenfalls seit einiger Zeit bewusst. Sofern das Projekt 'Neue Ortsdurchfahrt Birsfelden' die bevorstehende kantonale Abstimmung übersteht, ist in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Verbesserung der Situation für Velofahrende zu rechnen. So wären beispielsweise auf beiden Strassenseiten durchgängige Velostreifen geplant und Ampelkreuzungen würden zu Kreisverkehren umgestaltet, so dass hier das konfliktträchtige Linksabbiegen wegfallen würde. Sollte das Projekt an der Urne abgelehnt werden, sind auf der Hauptstrasse, die eine Kantonsstrasse ist, keine spürbaren Verbesserungen für Velofahrende geplant.

Mit dem Velo in Birsfelden

Kritisch angemerkt wurde, dass die Situation für Velofahrende auf den parallel verlaufenden Strassen, insbesondere der Kirchstrasse und der Friedhofstrasse, problematisch sei. Der Ausweichverkehr, führe zu Stockungen und Konflikten. Mit der Einführung der Automatischen Durchfahrtskontrolle im September 2025 hat sich die Situation auf den betreffenden Gemeindestrassen bereits verbessert. Gleichwohl prüft die Gemeinde weitere Massnahmen. Eine durchgehende Markierung mit Velostreifen erscheint in den Tempo-30-Zonen nicht realisierbar.

Als weitere Orte mit Konfliktpotenzial wurden der Parkplatz an der Ecke Rheinparkstrasse / Rheinstrasse, die Verbindung zwischen Hardhügel und Sternenfeldstrasse sowie die Unterführung im Lerchengartenquartier genannt. Hier liegen bereits erste Ideen zur Beseitigung der Schwachstellen vor. Die Detailplanung steht noch aus. Sofern bauliche Massnahmen anstehen, sind diese anschliessend zu projektieren und durch den Gemeinderat oder die Gemeindeversammlung zu beschliessen.


Darüber hinaus wird die Gemeinde in den nächsten Monaten ein Konzept für die Ergänzung öffentlicher Veloabstellanlagen ausarbeiten. Dieses soll weitere Standorte vorschlagen und aufzeigen, welcher Anlagentyp am jeweiligen Standort zum Einsatz kommen soll.
Die Beseitigung der Schwachstellen hat eine hohe Priorität. 

Die Gemeinde wird künftig immer wieder über das Thema und den aktuellen Stand informieren.

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