Private Entwässerungsleitungen
Eine funktionierende Kanalisation schützt unsere Gewässer, das Grundwasser und unsere Umwelt. Damit dies langfristig gewährleistet ist, müssen nicht nur die öffentlichen Kanäle, sondern auch die privaten Entwässerungsleitungen in einem guten Zustand sein.
Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sind für die Leitungen auf ihrem Grundstück sowie für die Anschlussleitung bis zum öffentlichen Kanal verantwortlich. Schäden oder undichte Leitungen können zu Rückstau, Boden- und Grundwasserverschmutzung sowie unnötigem Fremdwasser in der Kanalisation führen.
Eine regelmässige Kontrolle, beispielsweise mit einer Kamerainspektion, hilft, Schäden frühzeitig zu erkennen und grössere Folgekosten zu vermeiden. Werden Mängel festgestellt, sollten diese fachgerecht saniert werden.
Warum dichte Leitungen wichtig sind
Beschädigte Leitungen können verschiedene Probleme verursachen:
- Abwasser kann in den Boden austreten und das Grundwasser verschmutzen.
- Grundwasser kann in undichte Leitungen eindringen und die Kanalisation unnötig belasten.
- Fremdwasser erhöht die Kosten für Betrieb und Ausbau der Kanalisation sowie der Kläranlagen.
- Wurzeln, Ablagerungen oder Hohlräume können zu Verstopfungen, Rückstau oder sogar zu Schäden an Gebäuden und Strassen führen.
Mit gut unterhaltenen Entwässerungsleitungen leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz und zum Werterhalt Ihrer Liegenschaft. Im Video erfahren Sie weitere Einzelheiten vom vsa.ch.
Gemäss Abwasserreglement:
§15 Instandhaltungspflicht
- Private Abwasseranlagen müssen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen sowie den gesamtschweizerischen Normen und Richtlinien der Fachverbände in Stand gehalten werden.
- Der Gemeinderat kann von den Grundeigentümern bzw. Grundeigentümerinnen den Nachweis verlangen, dass ihre Abwasseranlagen dicht sind.
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