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Baumfällung aus Sicherheitsgründen im Lindenweg und Birspark Schulareal

24. Februar 2026

Die Sicherheit der Bevölkerung hat Priorität: Nach fachlicher Prüfung müssen im März 2026 im Lindenweg und auf dem Birspark-Schulareal zwei Bäume gefällt werden. Trotz des klaren Ziels, wertvolle Altbäume möglichst lange zu erhalten, ist die Fällung aus Gründen der Stand- und Bruchsicherheit unumgänglich.

Bäume im Siedlungsraum möglichst lange zu erhalten, ist ein Ziel der Gemeinde Birsfelden.

 
Mit zunehmendem Alter nehmen die Ökosystemleistungen eines Baumes zu. Etwa die Sauerstoffabgabe, die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, die Beschattung und Kühlung sowie das Lebensraumpotenzial für zahlreiche Tierarten.

Es gilt: Der Wert eines älteren Baumes lässt sich nicht ohne Weiteres durch einen jungen Baum ersetzen. Ein neu gepflanzter Baum braucht Jahrzehnte, bis er die ökologischen Leistungen seines grösseren und älteren Vorgängers in gleichem Umfang erbringen kann. Dennoch gibt es Gründe, weshalb Bäume im Siedlungsgebiet gefällt werden müssen.

In Siedlungsräumen halten sich deutlich mehr Menschen unter Bäumen auf als im Wald. Wird ein Baum krank, verletzt oder stirbt in Teilen ab, wird sein Holzkörper morsch. Dadurch steigt das Risiko, dass schwere Äste herunterbrechen oder der gesamte Baum umstürzt. Besonders entlang von Wegen und Strassen sowie in öffentlichen Grünanlagen besteht die Gefahr, dass Menschen verletzt werden.

Aus diesem Grund kontrollieren die Mitarbeitenden des Teams Grün des Betriebsunterhalts die Bäume in Birsfelden regelmässig. Besteht dann der Verdacht auf ein Sicherheitsrisiko, wird ein Baumpflegespezialist hinzugezogen, der das Gefahrenpotenzial des Baumes bewertet und eine Empfehlung zum Umgang mit dem betreffenden Baum abgibt.

Dies kann zu einem Fällentscheid führen oder zu baumpflegerischen Massnahmen, die das Weiterbestehen des Baumes bei reduziertem Sicherheitsrisiko ermöglichen. Denn aus den genannten Gründen soll kein Baum leichtfertig gefällt werden. Um dies zu garantieren, wird zusätzlich die Fachstelle Freiraum und Natur der Gemeindeverwaltung in die Entscheidung einbezogen.

Im Lindenweg sowie im Birspark-Schulareal wurde bei der regelmässigen Kontrolle jeweils ein Baum festgestellt, der ein Sicherheitsrisiko darstellt. Für die abschliessende Beurteilung des Sicherheitsrisikos zog der Werkhof einen externen Baumpflegespezialisten hinzu. Nachdem das Expertengutachten ergeben hatte, dass die Stand- und Bruchsicherheit langfristig nicht mehr gewährleistet werden kann, wurde zum Schutz der Bevölkerung entschieden, die Linde sowie die Hainbuche baldmöglichst zu fällen.

Die beiden Standorte eignen sich aktuell leider nicht für eine Ersatzpflanzung. Es wird jedoch laufend geprüft, an welchen Orten neue Bepflanzungen möglich sind.

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