Vier einfache Umwelttipps für den Sommer
09. Juni 2026
Der Sommer lädt dazu ein, das Leben bewusster zu gestalten. Egal, ob in den Ferien, im Garten oder im Alltag. Oft sind es die kleinen Entscheidungen, die in der Summe einen positiven Beitrag für Umwelt und Natur leisten. Wir haben 4 einfache Tipps zusammengestellt, die sich ohne grossen Aufwand umsetzen lassen und gleichzeitig Ressourcen schonen.
1. Ferienmodus für Ihr Zuhause
Wenn wir in die Ferien fahren, gönnen wir uns eine Pause. Viele elektronische Geräte zu Hause laufen jedoch (ungenutzt) weiter.
WLAN-Router, Fernseher, Drucker und Co.: Wer diese Geräte während längerer Abwesenheiten ausschaltet, kann unnötigen Energieverbrauch vermeiden. Besonders über mehrere Wochen hinweg summieren sich die Einsparungen.
Vor dem Ausschalten lohnt sich dennoch ein kurzer Check: Alarmanlagen, Smart-Home-Systeme oder Festnetztelefone sind teilweise auf eine dauerhafte Internetverbindung angewiesen.
Ein bewusster Umgang mit Energie spart nicht nur Stromkosten, sondern schont auch wertvolle Ressourcen.
2. PET richtig entsorgen
Eine leere PET-Flasche ist kein Abfall, sondern ein Rohstoff. Dank des Recyclingsystems in der Schweiz können aus gebrauchten Getränkeflaschen wieder neue Produkte hergestellt werden.
Damit das System effizient funktioniert, hilft ein Handgriff: PET-Flaschen vor dem Entsorgen zusammendrücken und den Deckel wieder aufschrauben. Dadurch benötigen sie weniger Platz in Sammelcontainern und Transportfahrzeugen. Weniger Volumen bedeutet weniger Transporte und damit weniger Energieverbrauch und Emissionen.
3. Nachhaltigkeit bei Geldanlagen mitdenken
Viele Menschen achten beim Einkaufen auf regionale Produkte oder umweltfreundliche Alternativen. Weniger bekannt ist, dass Geldanlagen Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft haben können.
Banken und Finanzinstitute investieren angelegtes Geld in Unternehmen und Projekte. Wer sich für nachhaltige Anlageprodukte interessiert, kann gezielt Anbieter wählen, die ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen.
Nachhaltige Geldanlagen lösen nicht alle Umweltprobleme. Sie senden aber wichtige Signale und fördern Investitionen in zukunftsfähige Technologien und verantwortungsvoll wirtschaftende Unternehmen.
Wer sich für dieses Thema interessiert, kann sich bei seiner Bank über nachhaltige Anlage- und Vorsorgelösungen informieren.
4. Ein Garten für Igel und andere Wildtiere
Der Igel wurde zum Tier des Jahres 2026 gewählt. Er steht stellvertretend für Tierarten, die auf naturnahe Lebensräume angewiesen sind.
Aufgeräumte Gärten, versiegelte Flächen und der Rückgang von Insekten erschweren dem Igel die Nahrungssuche und nehmen ihm wichtige Versteckmöglichkeiten. Dabei können schon ganz kleine Veränderungen helfen: eine Wasserschale an heissen Tagen, heimische Pflanzen, Laub- und Asthaufen oder eine bewusst etwas «wildere» Gartenecke.
Von solchen Massnahmen profitieren nicht nur Igel. Auch Wildbienen, Schmetterlinge, Vögel und viele weitere Tiere finden dort Nahrung und Lebensraum.
Jeder Beitrag zählt. Und gerade der Sommer bietet eine gute Gelegenheit, neue Gewohnheiten auszuprobieren und der Umwelt etwas Gutes zu tun.
