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Die jüngste und kleinste Baselbieter Gemeinde

 

Die Geschichte Birsfeldens beginnt mit Landwirtschaft rund um den Birsfelder Hof, dessen Ursprünge auf das frühe Mittelalter und das Kloster St. Alban zurückgehen. Erste Ansätze für die Ortsentwicklung brachte 1425 der Bau einer Birsbrücke. Der Aufschwung kam nach der Kantonstrennung der beiden Basel 1833, als die Birs Kantonsgrenze wurde und sich dank der günstigen Verkehrslage viele Arbeitskräfte im Einzugsgebiet Basels niederliessen. Ab 1960 zählte Birsfelden mehr als 10'000 Einwohner.

Bis 1875 war Birsfelden der „mindere Teil“ von Muttenz, erhielt dann aber die Selbstständigkeit zugesprochen. Obwohl die Birsfelder bis heute auf die Bildung einer Bürgergemeinde verzichten, besteht seit 1966 die Möglichkeit, sich durch Beschluss der Einwohnergemeinde einbürgern zu lassen.

Eine besondere Episode der Birsfelder Geschichte ist der Flugplatz Sternenfeld, der von 1923 bis 1950 in Betrieb war und am 26. September 1930 die Landung des Zeppelins vor 60’000 Zuschauern erlebte.

Der Name Birsfelden leitet sich von den früheren Feldern an der angrenzenden Birs ab. In der lokalen Umgangssprache wird Birsfelden auch "Blätzbums" genannt. Gemäss offiziellen Erklärungsversuchen stammt der Name vom früheren Flugplatz auf dem Sternenfeld, wonach mit "Blatz" der Flugplatz und mit "Bums" die lärmigen Geräusche, die die Flugzeuge bei der Landung verursachten, gemeint sein soll. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Name aus mittelalterlichen Zeiten stammt. Damals war das St. Alban-Tor in der Basler Stadtmauer nachtsüber geschlossen worden, worauf sich die einreisenden Händlerzüge bis nach Birsfelden gestaut hatten. Prostituierte machten sich darauf diese Situation zunutze und boten der potenziellen Kundschaft ihre entgeltlichen Dienste auf den Feldern an; die vulgäre Bezeichnung wurde in der Umgangssprache bald darauf für das ganze Dorf übernommen und ist bis heute verbreitet.

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